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2026 (3 Veranstaltungen)

  • Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes (Screening & Gespräch)

    Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

    Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.

    Durch exklusive Interviews mit Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

    Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.

    Im Anschluss an den Film wird es noch ein Gespräch mit Theresa vom Compass Collective geben. Sie stellt das Projekt vor und gibt Raum für Fragen und Gedanken zu ziviler Seenotrettung und der europäischen Abschottungspolitik, die im Film thematisiert werden. Theresa war mit CompassCollective selbst im Such- und Rettungseinsatz. Compass Collective ist außerdem mit einem Infostand vor Ort.

    Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.

    Beim Screening wird es einen Stand von "Nein zur Bezahlkarte" geben. Hier kann Bargeld gegen Supermarkt-Gutscheine eingetauscht werden kann. Das eingesammelte Bargeld wird zum Umtausch für Geflüchtete angeboten, die in Hamburg von der "Bezahlkarte für Flüchtlinge" betroffen sind.

  • „Space in Spotlight“ – Filmvorführung + Austausch

    Der Kurzfilm zeigt, dass Städte nicht nur gebaut, sondern auch gefühlt werden. Der Film verbindet Wissenschaft und Filmkunst und macht sichtbar, wie unser Alltag den urbanen Raum prägt – und lädt zur Diskussion über städtisches Leben ein.

    Die 30-minütige Dokufiktion „Space in Spotlight“ lädt das Publikum dazu ein, die Stadt neu zu sehen – als lebendigen Raum, der durch Emotionen, Begegnungen und unsichtbare soziale Kräfte geformt wird. Der Film verwebt dokumentarische und fiktionale Elemente und erzählt durch die persönlichen Geschichten von vier Stadtbewohner:innen, wie Bewegung, Routinen und Wahrnehmungen unseren Alltag und das urbane Miteinander prägen. Cassandra führt als schauspielende Vermittlerin durch den Film, übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse der Geographie in eine verständliche, emotionale Sprache und öffnet so neue Zugänge zum Thema Stadt.

    Entstanden aus geographischer Stadtforschung, macht „Space in Spotlight“ sichtbar, wie wir durch soziale Normen, Zugehörigkeit und Unsicherheit unsere Wahrnehmung von Raum formen. Im Anschluss an die Vorführung sind alle eingeladen, gemeinsam mit dem Produktionsteam über die im Film aufgeworfenen Fragen zu diskutieren – über das Verständnis von Stadt, den gelebten Emotionen und das, was unsere Räume wirklich ausmacht.

    Aufgrund der Platzlimitierung können Tickets im Vorfeld reserviert werden. Um eine Solidaritätszahlung zur Kostendeckung bitte wir ausschließlich vor Ort – sämtliche Überschüsse werden gespendet.

    Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TQD73_GhgzQ

    Instagram: https://www.instagram.com/space.in.spotlight/

    OV: D/ESP, UT: ENG | Ticketreservierung | Abendkasse 5,00 € – 10,00 €

  • Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes (Screening) (Ausverkauft!)

    Ausverkauft! Keine Abendkasse!
    Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

    Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.

    Durch exklusive Interviews mit Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

    Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.

    Die Umsetzung des Films wurde durch ein Förderbündnis ermöglicht, an dem folgende Organisationen beteiligt waren: Sea Watch, United4Rescue, Pro Asyl, German Doctors, Mennonitisches Hilfswerk und Sea Eye.

    Im Anschluss an den Film wird es noch ein Gespräch mit Theresa vom Compass Collective geben. Sie stellt das Projekt vor und gibt Raum für Fragen und Gedanken zu ziviler Seenotrettung und der europäischen Abschottungspolitik, die im Film thematisiert werden. Theresa war mit CompassCollective selbst im Such- und Rettungseinsatz. Compass Collective ist außerdem mit einem Infostand vor Ort.

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